Spiritualität – Was ist das eigentlich?

Forscher versuchen immer wieder, dem Geheimnis der Spiritualität auf die Spur zu kommen. In einem Punkt sind sich alle Studienergebnisse aus allen Kulturkreisen dieser Welt einig: Spiritualität kann Ihnen helfen, körperlich und geistig gesund zu bleiben.

Wie Sie selbst Spiritualität in Ihrem Leben entdecken und mit Meditationstechniken, Gebeten und Lebensweisheiten in Ihren Alltag bringen

Spiritualität bedeutet dem lateinisch Wort „spiritus“ nach so viel wie Geist oder Hauch/Atem. Im weitesten Sinne meint Spiritualität auch die Vorstellung einer geistigen Verbindung zum Transzendenten, dem Jenseits oder der Unendlichkeit. Eine Verbindung, die Ihnen auf verschiedenen Wegen zeigt, was der Sinn des Lebens ist und dass Sie mit einer größeren Macht verbunden sind, die Sie trägt. Spiritualität kann auf viele Weisen genährt werden. Es gibt viele Rituale und Traditionen, die Sie auf den Weg bringen.

Für die einen ist es der strenge Ablauf eines christlichen Gottesdienstes, die Liturgie, für andere ein Gebet oder die Rituale in Moscheen und jüdischen Synagogen. Aber auch buddhistische Tempel und hinduistische Traditionen schenken spirituelle Erfahrungen. Andere wiederum erleben Bergwanderungen, Tauchgänge und Begegnungen mit den Urgewalten und der Schönheit der Natur als spirituelle Erfahrungen.

Als Ausdrucksformen der Spiritualität gelten:

  • Gebet
  • Meditation
  • Ehrfurcht und Dankbarkeit
  • Kreativität
  • Erkenntnis, Weisheit, Einsicht
  • Dienst am Nächsten
  • Mitgefühl und Toleranz
  • Bewusster Umgang mit sich selbst und mit seiner Umwelt

Warum ist Spiritualität auch für Ihr Leben so wichtig?

Wenn Sie dem Weg der Spiritualität folgen, dann nähren Sie damit Ihre Seele, Ihren Körper und Ihren Geist. Aber das ist nicht alles, denn Spiritualität kann ...

  1. ... Ihnen die Bedeutung und den Sinn Ihres Lebens verstehen helfen
  2. ... Ihnen eine Stütze geben in schwierigen Zeiten und bei Krankheit
  3. ... Ihnen Wege zeigen, Stress und Angst abzubauen
  4. ... Ihre körperliche und mentale Gesundheit stabilisieren und verbessern
  5. ... Ihnen helfen, soziale Netzwerke und Kontakte zu Gleichgesinnten zu finden
  6. ... Ihre persönliche Identität klären helfen

Per aspera ad astra

Persönliches Wachstum

Durch die Dunkelheit zu den Sternen

Dieser Satz stand in lateinischer Sprache auf der Hauswand eines Freundes. Ein echter Sonnyboy. Unverheiratet, mehrfacher Millionär und die Hauswand gehörte zu einem traumhaften Anwesen im Schwarzwald. Als er das Haus kaufte, stand dieser Spruch bereits da. Er wischte die Bedenken, dass man diesen Satz auch als Programm verstehen könne, mit einer großzügigen Geste vom Tisch: „Ach, was soll das? Ein Satz an der Wand. Da muss schon mehr kommen.“ Und es kam mehr.

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Wenn Sie schnell ans Ziel gelangen wollen, gehen Sie langsamer!

Spiritualität

“Also iss dein Brot, trink deinen Wein, und sei fröhlich dabei! Denn schon lange gefällt Gott dein Tun! Trag immer schöne Kleider, und salbe dein Gesicht mit duftenden Ölen! Genieße das Leben mit der Frau, die du liebst, solange du dein vergängliches Leben führst, das Gott dir auf dieser Welt gegeben hat. Genieße jeden flüchtigen Tag, denn das ist der einzige Lohn für deine Mühen. Alles, was du tun kannst, wozu deine Kraft ausreicht, das tu! Denn im Totenreich, wohin auch du gehen wirst, gibt es weder Tun noch Denken, weder Erkenntnis noch Weisheit. Ich habe beobachtet, wie es auf dieser Welt zugeht: Nicht die Schnellen gewinnen den Wettlauf und nicht die Starken den Krieg. Weisheit garantiert noch keinen Lebensunterhalt, Klugheit führt nicht immer zu Reichtum, und die Verständigen sind nicht unbedingt beliebt. Sie alle sind gefangen in der Zeit, ein Spielball des Schicksals.“
Prediger 9, 7-11 (“Hoffnung für Alle” Übersetzung)

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Die große Unstimmigkeit

Glaube

Studien zeigen: Sieben von zehn Deutschen glauben an Gott. Fünf von zehn sagen, dass Gott für ihr Leben wichtig ist und vier von zehn beten täglich.

So weit lesen sich diese Zahlen ganz nett. Aber wenn man genauer nachfragt, enthüllt sich Erstaunliches:

Nicht einmal 20 % kennen die Namen der vier Evangelisten.
Die Mehrheit weiß den Namen des ersten Buches in der Bibel nicht.
Nur ein Drittel weiß, dass Jesus die Bergpredigt gesprochen hat.
Die meisten bringen Ostern und Auferstehung nicht zusammen.
Mehr als 60 % glauben, dass Jesus in Jerusalem geboren wurde.
Der gern zitierte Satz „Hilf dir selbst, dann hilft dir Gott“ steht nicht in der Bibel.

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Ja zum Glauben

Welchen Plan hat Gott für Ihr Leben?

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