Welchen Weg werden Sie heute gehen?

Vor etwas mehr als 100 Jahren verdiente mehr als die Hälfte aller Deutschen Ihren Lebensunterhalt mit harter, körperlicher Arbeit in der Land- und Forstwirtschaft, im Bergbau oder Baugewerbe. Heute sind die meisten von uns in einem Krawatten-Beruf unterwegs und nur ganz selten mit körperlicher Arbeit beschäftigt. Bewegung ist etwas, das wir uns suchen müssen, gezielt und mir Vorsatz – vor allen Dingen mit Konsequenz. Denn ansonsten bekommen wir davon zu wenig. Viel zu wenig.

Ab dem 20. Lebensjahr verlieren wir mit jedem Jahr 1% unserer Fitness. Wenn wir nichts dagegen tun. Und schon mit einem einfachen Laufprogramm lässt sich unsere Fitness von 10 auf 20 % steigern – und das innerhalb von nur drei Monaten. Das ist eine Verjüngungskur von 10 bis 20 Jahren. Die medizinische Forschung beweist mittlerweile in vielen Studien, dass Bewegung und Sport das Risiko einer Erkältung ebenso senken können, wie sie die Beschwerden chronischer Erkrankungen und den Alterungsprozesse eindeutig verlangsamen.

Lässt sich der Alterungsprozess wirklich aufhalten? – GRATIS-Broschüre im PDF-Format – hier kostenlos runterladen

Nach der aktuellen Forschung des American College of Sports Medicine kann ein flotter Spaziergang von 30 bis 45 Minuten an fünf Tagen in der Woche ...

  • das Schlaganfallrisiko um 27 % senken.
  • die Risiken von Bluthochdruck um 40 % reduzieren.
  • die Sterblichkeit und das Risiko bei Brustkrebs um ca. 50 % minimieren.
  • das Risiko, an Darmkrebs zu erkranken, um 60 % verringern.
  • die Begleiterscheinungen eines Diabetes um 50 % senken.
  • das Risiko, an Alzheimer zu erkranken, um 40 % reduzieren.
  •  Depressionen ebenso erfolgreich therapieren wie das Medikament Prozac oder eine Verhaltenstherapie.

Im Gegenzug dazu birgt körperliche Inaktivität, wie die meisten Büromenschen sie jeden Tag erleben, ein ebenso großes Gesundheitsrisiko wie Rauchen. Bewegungsarmut verursacht Herzkrankheiten, Bluthochdruck, Arthritis und Osteoporose. Sogar schlanke Männer und Frauen, die aber körperlich inaktiv sind, sind diesen tödlichen Risiken ausgesetzt.

Wenn man weiß, dass mehr als 40 % aller Deutschen echte Bewegungsmuffel sind, ist das alarmierend. Und dabei bräuchte es nicht mehr als ein paar gute Schuhe und gute – im Zweifel regenfeste – Bekleidung.

Lässt sich der Alterungsprozess mit Hormonen wirklich aufhalten? – GRATIS-Broschüre im PDF-Format – hier kostenlos runterladen

Und die Vorteile sind nicht nur körperlicher Natur! Denn Bewegung und Wandern, Spazierengehen und Aktivitäten an der frischen Luft waren ebenfalls der Jungbrunnen und das Lebenselixier vieler Dichter, Denker, Philosophen und spiritueller Führer:

  • Alte japanische und chinesische Philosophen entwickelten ihre Gedanken in Versform, während sie um Seen und an Flüssen, in Gebirgen und weiten Tälern umherwanderten.
  • Jesus von Nazareth war als Lehrer und spiritueller Meister 40 Tage und Nächte in der Wüste unterwegs und brachte seine Erkenntnisse aus dieser bewegten Zeit mit zu den Menschen.
  • Einige lyrische Balladen der deutschen Romantiker entstanden auf langen Wanderungen durch Feld, Wald und Auen.
  • Der amerikanische Präsident Thomas Jefferson schrieb einmal an seinen Lieblingsneffen Peter Carr: „Du musst dich mindestens zwei Stunden pro Tag sportlich bewegen. Du darfst deine Gesundheit nicht deinen Studien opfern ... Laufen und Wandern ist sehr wichtig. Und komm niemals auf die Idee, dazu ein Buch mitzunehmen. Das Ziel des Laufens ist, den Geist zu entspannen. Darum solltest du dir während eines Spaziergangs nicht einmal erlauben zu denken, sondern nur die Dinge des Lebens um dich herum wahrnehmen.“
  • Der Philosoph Soren Kierkegaard schrieb in einem Brief an seine Nichte Jette: „Gib dein Verlangen zu laufen niemals auf; jeden Tag laufe ich mich selbst in einen Zustand von Wohlbefinden und laufe jeder Krankheit davon; ich habe mich selbst in die besten Gedanken hineingelaufen und ich kenne keinen Gedanken, der so schwer wäre, dass man ihm nicht davonlaufen könnte.“
  • Der Schriftsteller Wallace Stevens entwickelte seine Gedichte auf dem Weg zwischen seiner Wohnung und seinem Büro. In seinem Gedicht „Of the Surface of Things“ schreibt er: „In meinem Zimmer liegt die Welt außerhalb meines Verstehens. Aber wenn ich laufe, sehe ich, dass sie aus drei oder vier Bergen und Wolken besteht.“

Zu laufen gehört zu den elementarsten menschlichen Bedürfnissen, ebenso wie essen, atmen und schlafen.

Es unterscheidet uns von den Primaten und von jeder anderen Spezies auf der Welt. Und in unserer ganzen Entwicklungsgeschichte war es niemals eine Frage, ob wir laufen wollen oder nicht. Es war eine Überlebensnotwendigkeit! Zu laufen sicherte uns Beute, neuen Wohnraum, das Überleben auf der Flucht vor Feinden und Umweltkatastrophen.

Lässt sich der Alterungsprozess wirklich aufhalten? – GRATIS-Broschüre im PDF-Format – hier kostenlos runterladen

Aber heute haben wir eine Wahl. Wir müssen uns aktiv dazu entschließen zu laufen. Denn wir fahren zur Arbeit. Wir benutzen Aufzüge und Rolltreppen. Wir haben automatische Sidewalks in Flughäfen und sogar die Besichtigungen einer Stadt erledigen wir auf einem Roller.

Dabei wäre es viel besser und gesünder, einen Fuß vor den anderen zu setzen. Dazu müssen Sie nicht auf dem Land leben. Auch wenn es toll ist, im Wald spazieren zu gehen. Laufen können Sie auch in der Stadt. Betrachten Sie Ihre Spaziergänge in der Stadt doch einmal als Entdeckungsreise – garantiert fällt Ihnen immer wieder etwas Neues auf. Oder etwas Altes, das sich verändert hat.

Ein ausgedehnter Spaziergang kann Ihnen helfen, Ihre Gedanken zu ordnen, die Dinge wieder in die richtige Perspektive zu stellen und Sie in das Hier und Jetzt zurückzuholen.

In unserer hektischen, zielorientierten Zeit ist es gar nicht einfach, einmal ziellos zu starten und zu beobachten, wohin Sie Ihre Füße tragen und Ihr Instinkt Sie leiten will. Da ist es durchaus hilfreich, einen Spaziergang einzuplanen. Und das sollten Sie tatsächlich tun. Machen Sie aus Ihrem Spaziergang eine Zeit der Erholung, Lebensfreude, Entdeckung und Beobachtung, ein Ritual der Meditation und der Gesundheitsvorsorge.

Der Kardiologe Paul D. White sagt dazu: „Ein forscher 6-Kilometer-Spaziergang kann mehr Nutzen haben für einen unglücklichen, aber ansonsten gesunden Menschen als alle Medizin und Psychologie dieser Welt.“

Ein kurzer, knackiger Spaziergang ist alles andere als langweilig. Er verlängert Ihr Leben. Er klärt und erfrischt Ihre Gedanken. Er fordert und heilt Ihren Geist.

Also: Rein in die Lauf-Schuhe und raus an die frische Luft! Diese altmodische Art der Bewegung ist die beste Medizin und das wirkungsvollste Anti-Aging-Mittel der Welt!

Lässt sich der Alterungsprozess wirklich aufhalten? – GRATIS-Broschüre im PDF-Format – hier kostenlos runterladen